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Tuesday, May 08, 2007

Victory in Europe Day!





Plain and without pathos: Thanks!

Tuesday, March 13, 2007

Blinded by ideology

Here is a real tough one:

http://www.xcatalystx.com/board/viewtopic.php?t=83&highlight=israel

Someone is trying an impossible thing among those blinded by ideology; Hats off to this dude.

I pissed my pants - although I should cry - concerning the "semites" statement taking from a Wikipedia entry. Can you believe this?

Monday, November 20, 2006

Oh, these Krauts...

Thorsten Schmitz, seines Zeichens ein guter Freund Israels, freut sich heute auf der Meinungsseite der Süddeutschen Zeitung (wie ich gerade sehe: Lizas Welt hat sich wohl gestern Abend schon die Onlineausgabe zu Gemüte geführt; mich bringt solch Gumbomatentum um den Schlaf) über das Durchbrechen der Gewaltspirale durch das palästinensische Volk, die in einer, wohlgemerkt von der Hamas gesteuerten, Aktion als menschliche Schutzschilde eine israelische Bombardierung verhinderten. Dass diese Menschen dazu missbraucht wurden, Terroristen zu schützen1 und dass ihr Leben für die Initiatoren keine Rolle spielt2, scheint Herrn Schmitz egal zu sein. Stattdessen freut man sich, dass „das angeblich schwache palästinensische Volk […] so durch gewaltlosen Widerstand Stärke bewiesen [hat], indem es das Katz-und-Maus-Spiel seiner angeblich starken Führer durchbrochen hat.“ Was derartige Tatsachenverdrehung mit Journalismus zu tun haben soll? Herr Schmitz wird darauf keine Antwort haben, denn die Nahostberichterstattung3 folgt ihren eigenen 'Gesetzen'.

Interessant finde ich übrigens auch einen Blick auf die Rhetorik dieses Herrn, so z.B:

„Israel nimmt für sich das Recht in Anspruch, seine Bürger vor den palästinensischen Kurzstreckenraketen zu schützen und lässt seine Armee einen Krieg führen gegen palästinensischen Terror.” [Hervorherbung von mir]


Das Recht in Anspruch? Meine Güte was4 sonst!

Oder der zuvor zitierte Satz:

„Das angeblich schwache palästinensische Volk hat so durch gewaltlosen Widerstand Stärke bewiesen […]“.


Über so viel Beifall freut sich der völkische Widerstand.

Eine weitere Glanzleistung der Süddeutschen Zeitung, die ja auch gerne durch Kracher von Leyendecker („Das Netzwerk der islamistischen Terroristen hingegen, das durch die derzeitige Politik der USA und Israels bedauerlicherweise immer mehr Knoten bekommt, braucht keine Rechtfertigungen mehr” ) oder Avenarius („Unter kosequenter Nichtbeachtung kultureller Eigenheiten klagt der Westen, Demokratie, Menschenrechte, die Gleichberechtigung der Frau und Religionsfreiheit ein“) immer wieder ihre journalistische Qualität unter Beweis stellt.

Update:

Heute eine weitere journalistische Perle gefunden.


1 “Bei den Bewohnern der Häuser handelt es sich um einen Führer der Volkswiderstandskomitees in Beit Lahija und einen Hamas-Führer im nördlichen Gazastreifen.“
2 kann jemand in menschlichen Schutzschilden und dem militärischen Kalkül darin eine Ode an das Leben erkennen?
3 alleine bei dem Wort ist Kotzen angesagt
4 Mit roten Zielscheiben auf T-Shirts Ausflüge in den Gazastreifen organisieren?

Saturday, October 28, 2006

Thursday, October 26, 2006

Tierbefreier und der Hirntod




















Dieser Spiegel Online Artikel ist ein weiterer Beweis für die Realitätsferne sogenannter Tierbefreier. Das Bekennerschreiben möchte ich Euch - Hervorhebungen von mir - nicht vorenthalten:

"In der Nacht vom Freitag, 20. Oktober auf Samstag, 21. Oktober haben wir den Zirkus Royal in Winterthur angegriffen, bereits eine Woche zuvor, in Zürich, befreiten wir einen Zwerghasen und ein Meerschweinchen aus ihrer Gefangenschaft auf engstem Raum aus dem Zirkus. Diese beiden geniessen inzwischen ihre Freiheit mit zahlreichen ArtgenossInnen auf einer mehr als 100mal grösseren Fläche als im Zirkus Royal. Wir bedauern zwar, dass wir damit möglicherweise zwei kleine Kinder, welche, so hatte es den Anschein, hauptsächlich für die Betreuung der beiden Tiere verantwortlich waren, sehr traurig gemacht zu haben, doch gehören Tiere nicht in Gefangenschaft, erst recht nicht ganz alleine ohne Artgenossen auf so kleinem Raum, und schon gar nicht zur persönlichen Unterhaltung.

Wir befreiten zudem zahlreiche weisse Tauben aus ihren Käfigen, leider wurden ihnen die Flügel von ihren brutalen AusbeuterInnen gestutzt, mit anderen Worten, sie sind auf grausame Art und Weise ihrer natürlichen Fähigkeit zu Fliegen beraubt worden, und sind aufgrund dessen dazu verdammt, ein qualvolles Leben in einem kleinen Käfig zu verbringen. Trotzdem hoffen wir ihnen einen Eindruck davon vermittelt zu haben, wie sich ein Leben in Freiheit anfühlen könnte, und ihnen damit eine kleine Freude bereitet zu haben.
Zudem haben wir einige der viel zu kleinen Gefängnisse der Tiere kurzerhand durch das um ein vielfach grösseres Gefängnis der Zirkusangestellten ersetzt. Leider war es uns nicht möglich allen Gefangenen auf Dauer ein Leben in Freiheit zu bieten, doch schien ein kleines Schwein bereits die auf das Zirkusgelände erweiterte Gefangenschaft in vollen Zügen zu geniessen. Wir hoffen auch ihm damit eine Freude gemacht zu haben, und bedauern, ihm nicht mehr bieten zu können.

Die grossen Gewinner dieser organisierten Tierquälerei zum Zwecke der Unterhaltung und Belustigung des Menschen wurden mit Farbe gebrandmarkt. Wir hinterliessen unsere Spuren auf den beiden im Vergleich übergrossen Wohnmobilen des Besitzers und Drahtziehers dieses ausbeuterischen und tierquälerischen Zirkus.

In unserer ausbeuterischen Gesellschaft leiden bekanntermassen immer diejenigen am meisten, welche sich am wenigsten wehren können. Zu selten wird in unserem täglichen Kampf gegen den Kapitalismus auf das von Leid und Qual geprägte Dasein unserer Mitlebewesen eingegangen. Doch ist gerade das Leidwesen der Tiere ein Paradebeispiel für die Grausamkeit dieses auf Eigentum und Konkurrenz basierenden Systems. Sie werden als Gegenstand behandelt und sind Eigentum eines Menschen, ohne Recht auf Leben sind sie nicht mehr als blosser Rohstoff. Sie dürfen gejagt, gequält, ausgestellt, getötet, gemästet und gefressen werden. Sie haben einen von den Menschen bestimmten Nutzen zu erfüllen, und nur dafür existieren sie. Die Tiere leben in einem Zirkus auf viel zu kleinem Raum, ihr Willen wird mit Gewalt gebrochen damit sie mit den für sie unnatürlichsten Bewegungen für den Menschen kranke Kunststücke aufführen. Sie sind zu einem Dasein in ewiger Gefangenschaft verurteilt, damit irgend ein sadistischer Zirkusboss durch die fleissig zahlende Kundschaft fette Gewinne einstreichen kann, zumindest kann sich der Chef des Zirkus Royal einen nicht gerade billigen Jaguar leisten. Gewinn aus der direkten und gewalttätigen Ausbeutung von Leben. Nicht nur die Tiere, auch die ArbeiterInnen im Zirkus, die ArtistInnen und KünstlerInnen leben von der Hand im Mund. Sie und wir alle sind Teil dieses verdammten scheinbar nicht enden wollenden Teufelskreis von überleben wollen, und deswegen dazu gezwungen sein im System der globalen Ausbeutung an irgend einer Stelle als weiteres kleines Rad mitzuwirken und vor sich hin zu drehen.

Zerstören wir die ausbeuterische Maschinerie, sorgen wir dafür, dass wir Räder die Richtung, die Geschwindigkeit und den Zweck unseres Drehens selbst bestimmen. Für ein Leben in Freiheit für alle, Mensch und Tier! Solange Käfige existieren, geht der Kampf weiter.


Die wilden Vögel

Animal Liberation Front"


Bei diesem Kapitalismusverständnis und alleine bei der Personifizierung
, sollten die Alarmglocken läuten. Ob es sich hier einmal mehr um das Borderline Syndrom, B12 Mangel oder pubertären Schwachsinn handelt, kann ich nicht sagen, aber das ein oder andere Buch - anstatt dem Veganen-Infoladen-Pamphlet - könnte diesen verwirrten, jungen Menschen nicht schaden.